Freitag, 22. August 2014

London 2010

Hallo liebe Leser!

Es ist wieder *throwback-time*. Heute möchte ich euch vom ersten gemeinsamen Urlaub von Anna&Sven erzählen. Dieser fand in der Zeit vom 29. Juli bis zum 04. August 2010 in London statt. Ich kannte diese Stadt vorher schon, Sven war aber noch nie dort. Aus diesem Grund entschied ich mich, sie ihm kurzerhand zu zeigen. Wir haben in dieser Zeit viel Spaß gehabt, unendlich Viel gesehen und waren die Touristen, für die dich mich sonst immer schämen würde...und davon will ich euch jetzt erzählen! :)

Unser erster Halt - nach dem ersten guten Frühstück (es gab sogar Müsli) - führte uns zu Madame Tussaud's. Wir hatten zum Glück ein Priority Ticket gebucht, weswegen wir nicht 5 Stunden Schlange stehen mussten, sondern gleich an den traurig dreinblickenden Leuten vorbeigehen und unseren Aufenthalt dort beginnen konnten.


Danach setzten wir uns in den Regent's Park, aßen unser Subway Sub zu Mittag und haben einfach ein bisschen die Seele baumeln lassen. Am Nachmittag machten wir uns auf und besuchten auch eine nette alte Dame, die Queen. Zum Glück war sie zu Hause. Leider hatt alles Klingeln auf dieser Welt nicht geholfen - sie hat uns nicht gehört. Andernfalls hätte sie wohl sicher zum Tee hineingebeten. ;)


Weil Sven und ich im Vorfeld bereits gut recherchiert haben, haben wir uns auch da bereits Eintrittskarten (z.B. zu Madame Tussaud's) gekauft. So war es uns nicht nur möglich, uns Sea Life an der Themse anzusehen...


...sondern wir konnten diese schöne Stadt auch von oben aus dem London Eye heraus bewundern. 


Natürlich musste ich - als gute Einkäuferin - Sven auch einen sehr schönen Ort in London zeigen: das Harrods-Kaufhaus. Wir waren im Keller, im Erdgeschoss und in obersten Stock. Alles alles wollten wir uns dann doch nicht ansehen, weil es doch "nur" ein Kaufhaus ist (und wir nicht vor hatten, hier Geld auszugeben...). Danach gingen wir noch zu Hamley's - dem größten und ältesten Spielwarengeschäft der Welt. Dort konntenw ir auch diese tollen Legomännchen sehen...und es war schon schwieriger, nicht einfach etwas zum Spielen mit nachhause zu nehmen... .


Als Ausgleich zu dem ganzen Einkaufen (bzw. zur Besichtigung der Einkaufsgüter^^) wünschte sich Sven, dass wir ins Science Museum in London gehen. Das haben wir auch gemacht.


Leute! Seht es euch an! Seht es euch zwei Mal an! Es ist nicht nur interessant, sondern man kann im letzten - ich glaube, es war der 5. - Stock auch spielen. Im ganzen Stock sind Wissenschaftsspiele aufgebaut. Mein Gott, es war sooo schön! Demnach: Ich gebe 5 von 5 Hello Kitty's und einen goldenen Goldstern! :) Außerdem bin ich sehr froh, dass mich mein schlauer Freund animiert hat, in dieses Museum zu gehen.


An einem Tag buchten wir eine Hop-On-Hop-Off-Tour bei Big Bus. Ich finde diese Bustouren immer sehr sehenswert, weil man in der ganzen Stadt herumkommt. Außerdem war unser Ticket 24 Stunden und nicht nur 1 Tag gültig. Darum konnten wir damit auch noch am nächsten Tag in der Früh fahren. Das war super.
Wie gesagt, wir haben sehr viel von London mittels dieser Tour gesehen.


In unserer Bustour war auch eine Bootstour auf der Themse inbegriffen. Ich war zwar schon ein, zwei Mal in London, habe aber noch nie eine Bootstour gemacht. Daher war ich auf diesen Teil des Urlaubs besonders gespannt.


Die Bootstour war wirklich, wirklich cool. Das beste daran? Eine Station auf dieser Tour war Greenwich. Den Nullmeridian hatte ich bisher auch noch nicht gesehen. Aus diesem Grund verwendeten wir das "Hop-Off" dort und sahen uns so gleich diese Sehenswürdigkeit an.



Rechts unten seht ihr übrigens eine Schlange von Leuten, die sich anstellen, um ein Foto am Nullmeridian zu machen, das fanden wir witzig! :D   (... als ob der nur genau da verlaufen würde ...)

Sven und ich sahen uns am Abend auch das Musical Wicked an. Dieser Musikausschnitt stammt - so youtube - vom offiziellen Soundtrack der Broadway Aufführungen.


Uns beiden hat diese Aufführung wirklich sehr gut gefallen. Ich habe sie schon zum zweiten Mal gesehen und muss sagen: ein drittes Mal würde ich sie mir auch ansehen! :)

Insgesamt waren dies für uns fünf volle (und zwei halbe) aufregende Tage, an denen wir unglaublich viele Eindrücke sammeln konnten. Wir hatten viel Spaß zusammen und sehen uns diese Erinnerungsfotos noch heute sehr, sehr gerne an.

Alles Liebe,


Freitag, 25. Juli 2014

Ecuador 2012

Hallo liebe Leser!

Es ist wieder *throwback-time*. Diesmal möchte ich euch von unserem bisher abenteuerlichsten Urlaub erzählen. Im Sommer 2012 waren Sven und ich nämlich in Ecuador - genauer gesagt in Quito (und Umgebung) unterwegs. Der Anlass dafür war die Hochzeit eines Freundes, der sich - schon vor Jahren - dort angesiedelt hat. Weil man aber nicht jeden Tag um die halbe Welt fliegt, haben wir uns entschieden, dort von 05. Juli bis zum 18. August 2012 zu bleiben. Von den Highlights dieser sechs Wochen möchte ich euch im Folgenden erzählen.

Aber wo liegt denn nun eigentlich Quito, Ecuador? Ganz einfach, hier:


Generell: ein Flug nach Südamerika dauert sehr, sehr lange. Eigentlich wären Sven und ich - laut Flugplan - in 25 Stunden in Quito gewesen. Unsere ursprüngliche Flugstrecke führte uns von Graz über Frankfurt und Panama nach Quito. Leider gab es an diesem Abend des 5. Juli 2012 in Frankfurt so heftige Gewitter, dass wir nicht landen und somit für diese kurze 1,15 h Flugstrecke ganze fünf Stunden brauchten. Unser Anschlussflug war dann natürlich schon lange weg. Da wir aber nicht die einzigen Fluggäste waren, denen es so ging, verbrachten wir - wie unzählige andere Menschen auch - diese Nacht am Flughafen von Frankfurt.
Im Rückblick war das gar nicht so schlecht, weil wir uns so schon sehr früh am "Umleitungs-Schalter" anstellen konnten und so den Flughafen noch an diesem Tag - mittels Restplätzen - verlassen konnten. Andere Menschen, die beispielsweise in einem der (zum Zeitpunkt unserer Ankunft nicht mehr) freien Hotelzimmer geschlafen hatten, haben es wohl erst ein, zwei Tage später aus Frankfurt raus geschafft. 
Anyway, unsere neue Flugroute führte uns demnach von Graz über Frankfurt (unfreiwillige und ungemütliche Übernachtung), weiter nach Toronto (Übernachtung - diesmal im von der Fluggesellschaft bezahlten Hotel), weiter nach Panama und schlussendlich bis hin nach Quito, wo wir nach 57 Stunden Flugzeit endlich endlich ankamen.

Für die nächsten sieben Wochen sollten wir (zu zehnt) im zwei Zimmer Haus unserer Freunde in Quito leben.  Quito - das ist die Hauptstadt Ecuadors - liegt auf 2850 Metern Seehöhe (wie ich gerade eben von Wikipedia erfahren durfte).

Ich hatte mir eigentlich und natürlich im Vorfeld keine Gedanken über irgendetwas gemacht, denn "das wird schon alles werden"!
Wurde es auch. Aber ich muss euch sagen, hätte ich vorher gewusst, dass man sein Klopapier limitieren muss (1-2 Blätter pro Person, sonst verstopft die Toilette - ja, alle Toiletten in allen nicht-Touristenregionen sind so), oder dass man beim Duschen vielleicht einen Schlag bekommt...dann wäre mir im Vorfeld wohl etwas mulmig zu Mute gewesen. 


Disclaimer: Den Stromschlag bekam Sven in einer Dusche im Ferienort Montañita. Die Dusche in der Wohnung unserer Freunde war eine sichere.

So, nun habe ich aber sehr, sehr viel Text produziert...und dabei hab ich doch noch sooo viele schöne Bilder, die ich euch zeigen kann. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, dass ich die Ecuador-Informationen auf zwei oder gar mehr Freitage aufteile. Ihr kennt mich - ich schreibe gerne. Für mich ist es also extrem schwierig, mich kurz zu halten. Dies ist bei einwöchigen Ausflügen problematisch - bei siebenwöchigen Ausflügen fatal. Darum erzähle ich euch jetzt von den chronologischen Anfängen unseres Aufenthalts in Ecuador.

Die ersten Tage in dieser neuen, unbekannten Stadt mit dem Namen Quito verbrachten wir beim Sightseeing. Wir sahen uns den Präsidentenpalast, alle möglichen alten Gebäude, die wir finden konnten und die Märkte der Stadt an. Lustigerweise hatten es unsere Koffer nämlich nicht mit uns nach Quito geschafft. Aus diesem Grund mussten wir uns mit grundlegenden Dingen - wie Unterhosen - eindecken. Ein Abenteuer! :)


Auf diesem Hausberg, den ihr links unten seht - dem Berg Pichincha, der auch der Region ihren Namen gibt, auf dem waren wir auch an einem schönen Vormittag auf fast 5000 Höhenmetern.


Die Altstadt der Hauptstadt sahen wir uns eines Tages mit einer Freundin, die Führungen in Ecuador auch beruflich macht(e) an. Das war sehr informativ. Dabei konnte ich beispielsweise erfahren, dass es in Quito eine Fassade von Häusern, die sehr sehr schön hergerichtet sind, gibt. Normalerweise wird das dort nicht so gemacht. Dies hängt damit zusammen, dass Ecuador im Jahr 2004 als Gastgeberland für den Miss Universe Contest fungierte. In diesem Zusammenhang wird der Wettbewerb auch im Fernsehen ausgestrahlt. Um Ecuador nun möglichst nett und schön zu präsentieren, wurde also die Fassade der Häuser, die bei der Einleitungssequenz der Miss Universe-Übertragung zu sehen waren, renoviert. Daher kann es auch sein, dass eine Hausfassade nur zur Hälfte renoviert wurde - das war dann auch nur halb im Bild zu sehen. Wir haben uns aber nicht nur mit Hausfassaden beschäftigt, sondern sahen uns die gesamte Altstadt an.


Außerdem konnten Sven und ich feststellen, dass sich die Stadt Quito ganz hervorragend eignet, um dort Schätze zu finden. Dies ist zwar nicht in der ganzen Stadt möglich, doch dafür liegen sie - quasi auf einem Haufen - im Parque Metropolitano verstreut. Daher suchten wir diesen Parque insgesamt drei Mal auf...nein - nicht nur darum, sondern auch, weil es dort wunderwunderschön ist! Außerdem hat Sven dort seine Rede geschrieben, die er bei der Hochzeit seines Freundes - diese war eigentlich der Hauptgrund für unsere Reise - gehalten hat.


Gegen Ende unserer Reise sahen wir uns noch den Reptilienzoo von Quito an. Das war für mich ganz komisch, weil ich Reptilien normalerweise gar nicht so gerne mag ... . Am Ende dieser Reise waren diese Tiere nicht ekelig oder zum Fürchten, sie waren Tiere, die mir irgendwie Leid taten, weil sie im Glas waren. Ich hatte sie zuvor ja - oder Gott-sei-Dank auch nicht - in freier Wildbahn gesehen. Davon erzähle ich euch aber beim nächsten Eintrag mehr.


Das war nun alles, was ich in dieser Woche mit euch teilen werde. Natürlich - ganz klar ;) - interessiert euch auch der Rest unseres Aufenthalts. Davon werde ich euch in allerbaldigster Bälde erzählen. Ich hoffe, ihr verbringt eine gute Woche.

Alles Liebe, 




Dienstag, 1. Juli 2014

Mein erster Sommer in Bordeaux

Hallo liebe Leser!

An dieser Stelle möchte ich euch informieren, dass ich nun eine Rubrik, die sich *throwback-time* nennt, starten werde. So kann ich euch nicht nur von aktuellen Geschehnissen berichten, sondern bin auch in der Lage, von vergangenen Geschehnissen, an die ich mich immer wieder sehr gerne erinnere, zu erzählen. Der erste Post in dieser Rubrik beschäftigt sich mit meinem ersten Sommeraufenthalt in Bordeaux (2013). Zufälligerweise jährt sich diese Begebenheit gerade in diesem Moment zum ersten Mal. :)

Damals habe ich Sven besucht - er wohnte zu diesem Zeitpunkt bereits ein halbes Jahr hier. 
Das Zimmer, in dem er sich zu diesem Zeitpunkt eingemietet hatte, war zwar teuer, aber dafür nicht so weit von seiner Arbeitsstelle entfernt...für zwei Personen war es aber definitiv zu klein. Das Zimmer erinnert ein bisschen an das Zimmer, das ich in Klagenfurt hatte... ;) .

Aus diesem Grund verbrachten wir viel Zeit außerhalb dieses Zimmers. Die Stadt Bordeaux hat viele schöne Parks. Von denen mögen wir den Jardin Public am liebsten. Dort verbrachten wir einige schöne Stunden. Außerdem brauchten wir viel Zeit,  um mich davon zu überzeugen, dass ich ganz alleine mit Menschen reden und einkaufen kann...auch wenn mein Französisch noch nicht mal ansatzweise vorhanden war. ;)

Außerdem waren wir in Bordeaux unterwegs und haben uns - sehr touristisch - die Sehenswürdigkeiten dieser tollen Stadt angesehen.

von links oben nach rechts unten:
pont de pierre, gros cloche, place de la bourse, hôtel de ville, basilique st. michel, auf dem place des quinconces, grande théâtre, eingang zum place des quinconces, Wasserturm, Karussell, place de la bourse am quai.
"Ganz nebenbei" haben wir uns auch - gemeinsam mit 2,5 Mitbewohnern - ein Haus zum Wohnen gesucht und gefunden. Wir sind nach südlich von Bordeaux gezogen...in ein Haus mit Garten. :)      
*Anna freut sich...ein Garten*

(Eines schönen Tages zeige ich euch vielleicht auch unser tolles Haus.)

Auch meine Mama besuchte uns für ein bisschen mehr als eine Woche in unserem neuen Haus in Bordeaux. Da wir ihr auch viel zeigen wollten, machten wir natürlich die typischen Touristensachen mit ihr. Außerdem war ich mit ihr am Hauptplatz von Pessac (in der Nähe von Bordeaux, zählt manchmal zur "Region Bordeaux) unterwegs. 


Am Wochenende begleitete uns Sven auch zur Dune du Pilat


Viel Zeit haben wir auch mit dem Streichen, Einrichten und Putzen des neuen Hauses verbracht. Es fühlte sich echt gut an, ins neue Haus einzuziehen und zu wissen, dass man angekommen und zu Hause ist. Ein gutes Gefühl!

Alles Liebe,

Freitag, 30. Mai 2014

La Cité de Carcassonne

Hallo liebe Leser!
In dieser Woche erzählt euch Sven wieder etwas von einem Ort, den er im Rahmen seiner Arbeitsreise kennenlernen durfte. Ich wünsche euch dabei viel Spaß.

Alles Liebe,
Anna :)

Carcassonne, ein Name den vermutlich schon einige von euch gehört haben. Wenn nicht aus dem Brettspiel mit den unzähligen Erweiterungen, dann wohl von der eigentlichen Festung, welche im Süden von Frankreich steht.

Ich hatte glücklicherweise letztes Jahr die Möglichkeit diese tolle Festung zu besichtigen. Die Burg selbst besteht aus einer kleineren Festung, welche früher dem Adel vorbehalten war. Um das Volk zu schützen wurde dann eine große Mauer um die damalige Stadt (3000-4000 Einwohner) gezogen. 

Außerhalb der Burg - von unten betrachtet - sieht das ganze ziemlich gigantisch aus. Die Außenmauer erscheint endlos lang. Einen Überblick über die tatsächliche Größe der ganzen Anlage bekommt man eigentlich erst, wenn man einmal drinnen ist.
Hintereingang der Burg
Gang zwischen zwei Wehrwällen

Einmal in der Burg angekommen, findet man dort eine Vielzahl kleiner Geschäfte und Restaurants. Sogar eine Jugendherberge, die sogar ausgebucht war, befindet sich im Inneren der Burg. Kämpft man sich ein bisschen durch, bekommt man dann sogar einen tollen Blick auf die innere Burgmauer.

Brücke und Tor zur inneren Burg

Haupttor der inneren Burg von vorne
Sicht von der Burg zum Hintereingang
Innenhof

Nur so als Zusatzinformation: Um in die innere Burg zu kommen muss man leider Eintritt zahlen, allerdings gibt es dort einen Geschenkeladen, der wirklich tolle Sachen zu günstigen Preisen hat, die man außerhalb nicht so einfach finden kann. 

Carcassonne ist ein schöner Ausflugsort, auch wenn man (eigentlich wirklich) alles innerhalb eines Nachmittages gesehen hat. Für Ritterfans sollte ein zukünftiger Besuch nicht optional sein :-)


Grüßle,

Freitag, 23. Mai 2014

Mein Geburtstag war ein von mir zu feiernder

Hallo liebe Leser!

Vergangenen Freitag war ein besonderer und auch besonders schöner Tag für mich. Ich durfte mich glücklich schätzen, ein Jahr älter zu werden...oder wie manche Leute es ausdrücken: fast 30.
Das ist aber nicht so schlimm - ich kann noch zwei Mal fast 30 werden, bis ich dann wirklich 30 werde. ;)

Diesen tollen Tag durfte ich mit einigen besonderen Freunden in Klagenfurt verbringen. Was wir gemacht haben?

Wir waren ESSEN!!! Und weil ESSEN immer toll ist und SUSHI auch supertoll ist, haben wir das gleich miteinander kombiniert!


Allen Klagenfurtern (und denen, die es noch werden wollen) kann ich das MIMI'S nur wärmstens empfehlen! :)

Na gut, was macht man noch...nachdem man jetzt quasi alt wird (und demanch Geld hat, um sich damit schöne Dinge zu gönnen)? Ja, richtig! Man geht Cocktails trinken. :)
Das Westside - es liegt gegenüber meiner alten Wohnung im Studdorf - wurde vor einiger Zeit neu übernommen und bekam den klingenden Namen "Monkeys University". Diese american showbar sollte uns für diesen Abend "beherbergen". In dieser schönen Bar führten wir uns auch eine Reihe von kleinen, fruchtig-alkoholhältigen Getränken...auch Shots genannt... zu Gemüte. Wirklich cool ist, dass sie diese - dem Anspruch der Showbar entsprechend - auch mit großem Unterhaltungswert serviert haben.


Der nette Herr Barkeeper hätte mir sogar noch einen Mitternachts-Geburtstagscocktail gemacht. Diesen mussten wir aber leider ausschlagen, da sich meine liebe Mitbewohnerin, die Kathy, den ganzen Tag in die Küche gestellt und mir einen Kuchen gebacken hat.


Ich präsentiere: die "death by chocolate cake"...ganz echt mit 27 Kerzen. Nachdem ich von meiner Feierrunde auch noch *wunderschön* besungen wurde und alle meine Kerzen ausblasen konnte, haben wir noch bis tief in die Nacht hinein gequatscht. 

Am nächsten Tag ging es dann weiter zu meiner Mama in die Steiermark. Die hat mich - wie Mamas das dankenswerter Weise so machen - ganz gut bekocht. Mein Gott, war das schön!

Ich hatte ein unglaublich schön-wunderbares Geburtstagswochenende. Ich hatte unglaublich viel Spaß. Danke an alle, die dabei waren und auch an alle, die mir zu meinem Geburtstag über diverse Kommunikationskanäle gratuliert haben.

Ich wünsche euch eine ganz tolle Woche.

Alles Liebe,

Freitag, 16. Mai 2014

Die Stundenten, die haben ein Leben!

Hallo liebe Leser!

Vor fast zwei Wochen bin ich in Klagenfurt angekommen. Ja, leider musste (oder: durfte) ich das schöne Frankreich verlassen und mich über die Berge ...


...nach Bella Italia begeben. Ich muss sagen - durch mehrere Reisen in diesem Jahr konnte ich schon einige Umstiegsstationen erkunden. Rom zum Beispiel - das ist aber nicht so toll. Meine derzeitige Reise fürhte mich nach Milano, und ganz ehrlich: dort lässt es sich locker 8 Stunden aushalten. Dazu hat wohl auch mein derzeitiges Spaßbuch beigetragen.
Nur zur Info: ein "Anna-Spaßbuch" ist ein Buch, das auf Englisch gelesen wird. Außerdem geht es darin meist um Nichts...und nochmal außerdem: es sind Bücher für Kinder und Jugendliche - diesmal Divergent, Insurgent und Allegiant ... und das auch nur, weil ich mir in der kommenden Woche den Film davon ansehen werde.

Nachts um halb sechs "landete" (wohl eher: fuhr ... ein) ich dann in good old Klagenfurt. Meine Kutsche stand bereit und hungrig waren meine liebe Kathy und ich auch. Leider mussten wir - fast mit Entsetzen - feststellen, dass kein McDo in Klagenfurt zu dieser frühen Zeit offen hat. Wir konnten auch keinen anderen Ort (außer einer Tankstelle - aber wer will das schon?) für unser Frühstück finden. Hier fühlte ich mich wieder ganz zurück in "Klagenfurt - city of limited options". ;)

In dieser Woche konnte ich außerdem noch prüfen. Mein Gott, wie hab ich das vermisst! Das ÖSD ist inzwischen in ein neues Gebäude ...


... umgezogen. Die Leute, die ich sehr vermisst habe, sind aber noch dieselben. :)

Außerdem habe ich es einen ganzen Tag lang (!!!) geschafft, wirklich fleißig zu sein. Eigentlich hätte ich ja mehr Zeit aufs Lernen verwenden müssen/sollen, aber hey...es ist Klagenfurt. Und was macht die Uni Klagenfurt ab 8. Mai aus? Genau. Die Beach-Bar. :)

"Sag mal, Anna. Was ist denn diese Beach-Bar"? - Das will ich euch gerne erklären.

Die "Beach-Bar", manchmal auch "Bitch-Bar" (je nachdem, wen man fragt...) ist ein kleiner Sandkasten mit weißem Plane-Zelt und Schirmchen. Diese befinden sich genau gegenüber von der Uni. Das ist fatal.


Man kann - mit den allerbesten Intentionen - kommen...dann trifft man Freunde, wird begrüßt und muss - in meinem Fall von Frankreich - erzählen. Dann trinkt man ein oder zwei Bier (oder Radler) und schon ist die Motivation für das Aufsuchen der Bibliothek so gut wie nicht mehr vorhanden. 

Zu guter Letzt geht man vielleicht - weil jetzt ist die "Lern-Lust" vollkommen vergangen, noch Richtung nach Hause - sieht, dass es einen neuen Eisstand gibt und gönnt sich ein Eis. Ein Gutes.

Am Ende dieser netten und arbeitsunsamen Woche fuhren zwei meiner Mitbewohner und ich noch zum IKEA.  So viel Spannendes ist da nicht passiert. Was ich aber unbedingt erzählen will, ist Folgendes: 

Für diejenigen von euch, die meinen Freund kennen: Ihr wisst, er ist ein kleiner Nerd (und für mich ist das was Positives - also ist das nicht nur OK, sondern wird von mir in vielen Arten und Weisen und nach bestem Wissen und Gewissen unterstützt). Was viele von euch aber vielleicht nicht wissen, ist: er mag Bären. So - und nun sah ich beim IKEA Folgendes:


Leider haben wir im Moment aber keinen Bedarf an Lampen...aus diesem Grund mussten sie dort bleiben. Bären hätten wir genug ... Lichtschwerter auch. ;)

Nunja, viel ist noch nicht passiert. Nächste Woche wird mir mein "Lern-Aufschieben" auf den Kopf fallen und ich werde die Bibliothek zu ungeahnten Stunden kennen lernen ... oder vielleicht auch nicht. ;)

Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne Woche.

Alles Liebe,

Freitag, 9. Mai 2014

Paris, je t'aime!

Hallo liebe Leser!

Wie bereits in der Vorwoche angekündigt, waren Sven und ich an diesem Wochenende in Paris. "Wochenende" ist nicht ganz richtig...genauer gesagt, waren wir von Samstag Mittag bis Dienstag Abend/Nacht in Paris. Dies traf sich für uns sehr gut, weil wir Svens "Arbeitsdings" gut mit unserem Trip verbinden konnten (er musste von Sonntag bis Dienstag Abend sowieso in Paris sein und wir haben die Arbeitsreise einfach verlängert). Nun möchte ich euch aber zeigen, was wir - und vor allem ich, weil ich ja die meiste Zeit mit Touristin sein verbringen konnte, weil ich nicht arbeiten musste - in der Stadt der Liebe alles Kitschiges und Touristisches gemacht haben.

Schon ganz früh morgens sind wir mit dem Zug von Bordeaux St. Jean nach Paris Montparnasse gefahren, den Weg dorthin verbrachten wir großteils schlafend bzw. lesend und jausnend. Kurz nach 12 Uhr kamen wir also in Paris an. Wir machten uns gleich unterirdisch auf den Weg zu unserem Hotel. Diesmal schliefen wir in einem kleinen, aber wirklich netten Hotel, das nur kurze zehn Gehminuten von der Firma, in der Sven am Montag und Dienstag in dieser Woche arbeitete, entfernt ist. Als erstes zeigte mir Sven gleich diese ominöse Firma, für die er ab und zu Schulungen übernimmt.
Das Gebäude ist von außen wirklich cool. Alte und neue Elemente sind miteinander verbunden. Man sieht die "antike" Steinwand nebst Glasfenstern auf denen Solarzellen angebracht sind. Im Eingangsbereich des Hauses sieht man außerdem zu jeder Zeit, wie viel Strom gerade durch diese Solarzellen erzeugt wird. Awesome!


Danach machten wir uns gleich auf den Weg zum Louvre. Sven wollte sich das Museum unbedingt von innen ansehen, da er - wenn er davor in Paris war - abends, nach seiner Arbeit, dafür nie Zeit hatte bzw. die dafür nötige Öffnung des Hauses nicht vorfinden konnte. ;)
Ich für meinen Teil bin ja das erste Mal in Paris - nein...stimmt nicht. Ich war schon mal mit zwölf (oder so) Jahren da...kann mich aber nur mehr an einen lustigen Regenschirm erinnern, den meine Mutter und ich am Fuße des Eiffelturms hatten. Aus diesem Grund ist es Zeit für neue Erinnerungen.
Wie gesagt: ich bin ja - quasi - zum ersten Mal in dieser Stadt. Aus diesem Grund finde ich auch alles "furchtbar toll". Die Pyramiden waren sooooo furchtbar toll (und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber aus dem Film "Illuminati" erinnere ich mich nur an eine und nicht an drei Glaspyramiden), das Gebäude war sooooo furchtbar toll, der kleine Mini-Arc neben dem Louvre war sooo supertoll...Schlange stehen - das war nicht supertoll.
In Frankreich sind gerade Ferien. Aus diesem Grund tummeln sich sehr viele Menschen auf den Straßen. Im Louvre trafen wir also auf sehr, sehr, sehr viele Leute... . 


Einschränkung: anscheinend ist auch in Spanien, den USA, Japan und China gerade Ferienzeit... ;)

Um euch einen kurzen Einblick in unsere Erlebnisse dieses Tages zu geben, befindet sich nachfolgend eine kleine Impressionen-Kollage.

 
Fun Fact: Während einer Durchsage, die übrigens in vier Sprachen erfolgte, meinte Sven, dass die Leute im Louvre jetzt durchsagen, dass ich nicht mehr so viele Fotos von "Steinen" machen darf. A) Es waren gar nicht so viele, B) ich mag Steine, und C) es waren eher Totenmäler und Zeitzeugnisse aus dem alten Ägypten...und nicht nur bloße "Steine". Aus diesen Gründen ließ ich mich nicht beirren, fotografierte munter weiter und konnte am Ende des Tages (beim Zählen) feststellen, dass ich 115 Steinbilder gemacht hatte. Da hätte ich wohl besser ein bisschen auf die Durchsage hören sollen... . ;)

Naja, macht ja nichts. Im Rahmen unseres Besuchs im Louvre haben wir natürlich auch das gemacht, was jeder brave Tourist macht...wir haben das Gemälde La Joconde - auch bekannt als Mona Lisa - besichtigt. Nun für euch ein Suchbild. Wo in diesem Raum befindet sie sich? 

 
Genau, da wo die ganze Traube von Leuten steht...

Ja, es gibt eine Absperrung, an der man sich in einer Schlange anstellen kann, um dann ein Bild von dem Gemälde machen zu können...ich habe das nicht gemacht, sondern habe meine Kamera einfach ganz weit nach oben, hoch über die Köpfe meiner Vorderleute gehalten. Dafür ist es ja gar nicht so schlecht geworden...finde ich.


Als Größenvergleich: die Mona Lisa hängt an ihrer ganz eigenen Wand... .


Außerdem haben wir - quasi auf dem Weg zur Frau mit dem berühmtesten Lächeln der Welt - auch Amor und Psyche besucht.


Ganz am Ende, als alle Leute schon von hilfreichen Durchsagen aufgefordert worden waren, das Museum schön langsam zu verlassen, da haben uns Sven und ich noch in den Richelieu-Flügel hineingeschlichen. Dieser Teil des Louvre ist deswegen so beeindruckend, weil man ihn bereits durch eine dicke Glasscheibe sieht, sobald man sich dem Eingang ein bisschen nähert. Außerdem handelt es sich dabei um einen großen Innenhof, der überdacht ist und somit die in ihm ausgestellten Statuen (wieder: Steine) im schönsten Licht beleuchten kann. Herrlich!!!

Am Ende unserer Expedition durch den Louvre konnten wir natürlich auch die - aus dem Film Illuminati bekannte - kleine "verkehrte" Pyramide bzw. den Punkt, an dem sich zwei Pyramiden treffen, sehen. Wenn ich mich recht erinnere, so ist dies der Ort, an welchem Maria Magdalenas Knochen begraben wären (Film - und wenn ich mich irre, dann bitte korrigieren...ich habe das Buch ein Mal vor Ewigkeiten überflogen und den Film genauso intensiv und zeitnah gesehen) ... im Leben von Anna uns Sven steht diese Pyramide mitten im "Einkaufsteil" des Louvre. In diesem Teil kann man Kleidung, Pandora-Schmuck, Kaffee (Starbucks) und Essen (McDo - nebst anderen Restaurants) MITTEN IM MUSEUM kaufen. Für meinen Geschmack ist das schon ein bisschen zu modern für ein altehrwürdiges "Nationalheiligtum"...aber wer es mag... .


Anschließend wollten wir noch *ganz romantisch* auf der Champs Elysée entlang zum Arc de Triomphe spazieren...leider hat das Wetter nicht mitgespielt (zwei Minuten mit Regenschirmen im Freien und wir waren waschelnass). Aus diesem Grund sind wir zurück ins Hotel gefahren, haben unser Zimmer bezogen (als wir das erste Mal an diesem Tag da waren, war es noch vor der Check-In-Zeit...), uns Jause gekauft und im Zimmer gechillt. Ein - für die Füße - sehr anstrengender Tag ging zu Ende.


Nach einer guten Mütze voll Schlaf, einem selbstgemachten Frühstück und einer kurzen Zugfahrt (Leute, wenn ihr fahrt, fahrt Zug - nicht RER...da geht es um +/- 1 Stunde Fahrtzeit!!!) waren Sven und ich also endlich in Versailles angekommen.


Wir haben uns dann ca. 30 Minuten lang am Ticketschalter angestellt...und dann konnte es schon losgehen.


Am Areal des Schlosses von Versailles haben wir 3 Dinge besichtigt: den Grand Trianon (da waren wir zuerst) ...


das Schloss von Versailles (wo man auch einen Audio-Guide mitbekommt) ...


und schlussendlich auch die wunderschönen und weitläufigen Gartenanlagen (man munkelt, dass der eine oder andere Schatz gefunden wurde...).


Den kleinen Trianon haben wir nicht besichtigt, weil wir ein klitzekleines Zeitproblem hatten. Aus diesem Grund kann ich sicher sagen: Versailles wird uns wiedersehen.

Die Anlage von Versailles ist wirklich sehr schön - auch, wenn es mich jedes Mal bedrückt, wieviel Luxus zu Zeiten von Hunger im Volke entstanden ist. Darüber haben wir auf unserer "Lustwandel-Tour" auch diskutiert. Was ich noch erwähnen möchte: Wir haben ganz Versailles zu Fuß bezwungen (und ja, es war ein Kampf - und nein, man darf den Info-Leuten nicht glauben...das dauert länger als vier Stunden). Wenn man aber nicht über so viel Durchhaltevermögen verfügt, kann man auch mit dem - ich nenne ihn jetzt - "Lignano-Bimmel-Zug" (so ein Zug auf Rädern, der in Ferienorten oft mit Touristen herumfährt) zwischen Einzelnen Stationen fahren. Das ist ganz billig - kostet nur 4 €uro pro Fahrt...
Außerdem ist es möglich, sich ein (fast noch kostengünstigeres) Golf-Cart zu mieten und mit dem das Areal zu erkunden. Dieses ist bereits für 32€ für die erste Stunde und dann 8€ für jede weitere Viertelstunde zu mieten...na dann!

Ich kann allen, die sich einen Besuch dieses historischen Ortes schon überlegt, bisher aber gezögert haben, eine baldige Visite nur ans Herz legen. Solange man nämlich noch unter 26 Jahren ist, kommt man als EU Bürger mit offiziellem Ausweis gratis in diese (und einige andere) Sehenswürdigkeiten. Für "uns" "alte" (und hier will ich keinen lachen hören...!) kostet der Spaß rund 25 €uro. Alle, die sich nicht "so sehr" für Geschichte interessieren: Der Park ist wundertoll, seht euch eben nur den an. Es lohnt sich auf alle Fälle!

Die nächsten beiden Tage unseres Aufenthalts standen unter dem Motto: "Sven arbeitet und Anna ist unterwegs". Weil Anna alleine aber ein bisschen zu fade gewesen wäre, entschied sie sich, eine "alte" Freundin, die derzeit auch in Paris ist, anzurufen. Von dieser Freundin mit dem wundervoll-klingenden Namen Pia habt ihr schon im März (siehe hier) gehört.

Pia lebt seit acht Monaten in Paris (bzw. ein bisschen außerhalb davon). Sie hat sich in dieser Zeit bereits sehr gut in der Stadt umgesehen. In ihr habe ich eine tolle Führerin gefunden, die mich sicher (und vor allem schnell, ohne suchen und verfahren) durch die Stadt und so von einer Touristenattraktion zur nächsten gebracht hat.

An diesem Montag sahen wir uns den Arc de Triomphe auf der Champs-Elysée an. Auf dieser Straße fanden wir auch einen Ableger von Ladurée: berühmt für Süßspeisen. Natürlich ließen wir uns diese Möglichkeit nicht entgehen und kosteten unsere Macarons gleich unter dem Arc de Triomphe sitzend. :)

 

Danach ging es auch schon los zur TOURISTENATTRAKTION SCHLECHTHIN, dem Tour Eiffel. Da wir beide so gute Freundinnen und dazu auch noch so fotogen sind, haben wir - ganz mutig - andere Touristen angesprochen, damit diese uns ein Foto machen. Nun können wir uns ganz lange (man ist dazu geneigt "für immer" zu sagen) an diesen Tag erinnern.


Da sich Pia und Sven auch sehr gut leiden können, trafen wir den Herrn Arbeiter zum Mittagessen beim Tour Montparnasse. Pia und ich sind da aber nicht hineingegangen, da die Preise für einmal Lift fahren zu horrend sind (12€ mit Studentenermäßigung, 15€ ohne...um mit dem "schnellsten Lift Europas" zu fahren - das war es uns dann doch nicht wert).

Da Pia aber auch arbeiten muss, brachte ich sie dann zu ihrem Zug. Wieder alleine machte ich mich auf, das 'Stammhaus' der Galeries Lafayette zu besichtigen. Dies konnte ich auch schaffen.
Dieses Haus ist wirklich sehr schön und auch für Männer, die sich nicht wirklich fürs Einkaufen interessieren, sehenswert. 


Die Glaskuppel im Inneren gibt dem Ganzen ein tolles Ambiente - und liebe Touristen, fahrt in den 8. Stock (ihr könnt die Geschäfte zwischen den Stockwerken auch ignorieren und einfach hinauffahren). Von dort oben habt ihr einen unvergleichlich tollen Ausblick über die Stadt!


Eine Sache, die ich in diesem Einkaufszentrum aber unglaublich fand, muss ich euch noch erzählen. Ich habe auch - ganz sneaky und geheim - ein Foto im Vorbeigehen gemacht. Verzeiht also die Wackeligkeit.


Was wir hier sehen? Hier sehen wir eine Schlange von Damen, die hinter einem Absperrband anstehen. Sie warten darauf, dass die Angestellte sie während der ganz normalen Einkaufszeiten ins Geschäft lässt. In welches Geschäft? Louis Vuitton. Die Damen warten also in einer Reihe, um dann - wenn sie endlich dran sind - tausende von €uros für eine Tasche auszugeben...wenn sie denn lange genug in Reih und Glied angestanden haben. "Der Kunde ist König" ... ?

Nach meinem Ausflug in die Welt der lustlos dreinblickenden Begleitmänner und wohlhabenden Damen wollte ich noch etwas für meine Seele tun...also habe ich eine katholische Kirche aufgesucht. :p
Nein - ganz ernst: ich bin auf zu der auf einer Insel inmitten des Flusses - der Seine - liegenden Kathedrale von Notre Dame. Da es aber schon später am Abend war, waren die Türen bereits verschlossen. Ich habe diese - aufgrund der nicht vorhandenen Besichtigung gewonnene - Zeit dann genützt, um mir dieses Bauwerk im "360° Modus" anzusehen. Davon sollt ihr auch was haben:


Hinter Notre Dame befindet sich übrigens die berühmte Schlüssel-Schloss-Liebesbrücke (oder wie auch immer sie heißt). Ein Pendant dazu - ihr kennt es sicher - gibt es auch in Graz am Weg vom Kunsthaus zum Hauptplatz. Une version parisienne sieht so aus:


Am Abend traf ich dann auf meinen Sven. Von ihm konnte ich ein neues Vokabel lernen, als ich ihm die Fotos meines Sightseeing-Tages bei unserem Abendessen im Hard Rock Cafe von Paris zeigte. Bei einem Bild fragte er mich, was dieses denn darstelle. Ich meinte, dass das l'Oevre vor dem Tour Eiffel sei. Sven hat laut gelacht und gefragt, ob ich wüsste, was das denn heiße. Ich erklärte ihm, dass das der Name dieses Kunstwerks sei - er fand das lustig und klärte mich auf, dass das nicht der Name des Kunstwerks, sondern schlichtweg das Wort "Kunstwerk" ist. Später konnte ich auch herausfinden, dass es sich dabei um eine - von der Klagemauer in Jerusalem inspirierte - Friedensmauer handelt.
Zum Hard Rock Cafe: wieder war unser Essen soooo gut, dass wir mit unseren Tischnachbarn Freundschaft schlossen und kurzfristig deren Essen fotografierten. :)


Am nächsten Tag traf ich mich "früh" morgens (Stundentenzeit) wieder mit Pia. Wir sahen uns den Montmartre und Sacré Coeur - welche sich darauf befindet - an. Und ja - wir sind wie wild zur Kirche gelaufen, haben sie angetatscht und laut "can't touch this" gesungen.^^


Zu Mittag fuhren wir zu Sven in die Firma. Weil alle seine Studenten Essen gegangen waren, konnten wir im Schulungszentrum mit Robotern spielen. :)


Nachdem ich Pia wieder zum Zug gebracht hatte, machte ich mich auf, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Vom Jardin du Luxembourg aus - wo sich auch der Senat und ein Museum befinden - machte ich mich auf den Weg.


Folgende Route legte ich à pied zurück. Für Paris ist das sehr viel:


Auf meinem Fußweg konnte ich einige random Eindrücke dieser schönen Stadt in mir speichern.


Nun gehen vier lange, ermüdende, interessante, aufregende und wunderbare Tage in Paris zu Ende. In dieser Zeit habe ich ich-weiß-nicht-wie-viele Kilometer zurüctkgelegt. Aus diesem Grund ist es an der Zeit, dass wir uns gemeinsam von meinen zerschundenen, abgenutzten, zwei Jahre alten und nun endgültig durchgelaufenen Turnschuhen verabschieden. Sie wurden am Abend in Bordeaux zu Grabe getragen.

Ich für meinen Teil wünsche euch eine wunderbare Woche.

Alles Liebe,