Donnerstag, 1. Mai 2014

Updates

Hallo liebe Leser!

In dieser Woche möchte ich euch noch ein letztes Mal von meinem (unserem) Leben in Bordeaux erzählen...und euch darüber auf dem Laufenden halten. 

"Aber Anna - warum denn zum letzten Mal????" - Diese Frage möchte ich euch gerne beantworten. Sven und Anna werden zwar weiterhin in Bordeaux leben, Anna darf aber am Sonntag für einen "kurzen" Besuch nach Österreich fliegen und viele von euch wiedersehen. Sie freut sich schon sehr! :) Aus diesem Grund werden die französischen Erlebnisse in nächster Zeit nicht en masse geschildert...dafür aber die österreichischen! :)

Außerdem möchte ich euch an dieser Stelle über einen Skandal, der die Welt der kleinen Anna zum Einsturz gebracht hat, erzählen. Sven und ich bekommen von meiner Mama - DANKE MAMA - oft, wenn sie auf ihren Reisen ein Hard Rock Cafe entdeckt, ein T-Shirt von ebendieser Marke mitgebracht. Das freut uns immer sehr. Am vergangenen Donnerstag hat uns dann ein Packerl von ihr aus Österreich erreicht. In diesem Packi waren unter Anderem auch zwei T-Shirts dieser Marke enthalten. DANKE! 
Was mich daran so verwundert oder schockiert? Die Größen. Beide T-Shirts haben dieselbe Größe...eines ist aber für Männer und das andere für Frauen gemacht.


Meine Damen und Herren - das ist dieselbe Größe...
Ich bin schockiert...und folgere: ich wäre ein sehr schlanker Mann! ;)


Nun aber zu den Neuigkeiten:

In den letzten Wochen dachten wir (für kurze Zeit), dass Svens Auto einen Totalschaden hätte (Motor), weswegen wir uns nicht getrauten, damit zu fahren. Sven ist aus diesem Grund vier Tage lang mit den Öffis in die Arbeit gefahren - 1 Stunde und 15 Minuten in eine Richtung. Das macht keinen Spaß. Nur so aber konnte er den miroir d'eau von Bordeaux sehen. Der miroir (Spiegel) ist so etwas wie ein ganz seichtes Wasserbecken, das vor einigen berühmten Sehenswürdigkeiten in Bordeaux liegt. Aus dem Boden wird Wasser in dieses Becken hineinge"pumpt", was dazu führt, dass sich diese Gebäude im Wasser spiegeln (von weiter weg). Außerdem wird diese Fläche im Sommer gerne dafür genutzt, die eigenen Füßchen nach einem langen Tag in der Stadt abzukühlen.


Im Hintergrund seht ihr, wie das Wasser auf dem miroir verdampft. Ziemlich impressive! Kurze Zeit später konnten wir aber herausfinden, dass es unserem wundertollen Auto immer noch gut geht.


Trotzdem haben wir uns nach einiger Zeit des Reparierens dazu entschieden, ein neues - französisches - Auto zu kaufen, da wir dieses a) in Frankreich (relativ) einfach anmelden können und b) unser wirklich schöner Audi, den wir beide WIRKLICH WIRKLICH gerne mögen, die magische 200.000 km-Grenze überschritten hat...und man quasi *knock on wood* nur mehr darauf warten kann, bis das nächste Teil kaputt wird.

Schlussendlich waren wir am Donnerstag in der letzten Woche beim Autohändler und haben diese neue Schönheit käuflich erworben. 


Fun fact: Die Autos in Frankreich bleiben immer angemeldet, weil die Versicherung - die der Inhaber des Autos in Österreich ja zahlen muss - in Frankreich unabhängig von der Anmeldung ist. Demnach: auch Leute, die ihr Auto nicht versichert haben, dürfen damit fahren. Aus diesem Grund hat das Auto auch noch ein Kennzeichen, das nicht unseres ist.

Frühling ist ja die Zeit, in der die Natur "erwacht"...so auch in unserem Garten. Da ich so viel Freude mit den exterieuren Blumen hatte, habe ich auch (falsche, weil keine grünen Daumen) Blümchen im Interieurbereich aufgestellt.


Sven und ich waren auch wirklich sehr fleißig über die letzten Wochen hinweg. Wir haben uns einen Rasenmäher gekauft...und diesen auch gleich eingeweiht. (Mit "wir" meine ich natürlich, dass wir beide vor hatten, den Mäher zu bedienen...im Endeffekt aber nur Sven das Vergnügen hatte, unseren Rasen zu kürzen). ;)


Sven hat sich wirklich abgemüht und es war viel Arbeit, den - über den gesamten "Winter" (ohne Schnee, aber mit viel Regen, so dass der Rasen ganz toll weiter wächst) "ruhenden" - Rasen wieder auf Vordermann zu bringen.

oben links: Anfangsszenario, rechts: Komposthaufen nach 1. Runde (ja, es folgte noch eine zweite)
unten links: Sven mit seiner "Vergleichsdistel" (..."schau Anna, soooo hoch waren die Disteln!!!!") ;) rechts: so schönes Wetter, sooo schöne Leut! ;)
Nachdem unser Rasen jetzt - mehr oder weniger - englisch aussieht, waren wir auch wieder öfter an der frischen Luft. Die Natur erwacht und so tun es auch gewisse Frühlingsgefühle. Ich muss sagen, ich hab schon ein Glück mit meinem Sven...der bringt mir sogar so schöne Sträußchen aus unserem eigenen Garten.


Darüber hab ich mich wirklich sehr gefreut!
Was wir noch so an der frischen Luft gemacht haben? Ich für meinen Teil habe unsere Nachbarskatze an mich und unser Grundstück gewöhnt. Jetzt kommt sie regelmäßig und jeden Nachmittag ist STREICHELZEIT *juhuuuuu*! :)

Die Katze hab ich übrigens "Mutzi" getauft...was meine Mitbewohnerin sehr lustig findet.
Natürlich konnte ich - endlich...das hat ja eeeeeeewig gedauert - meinen Türkranz fertig basteln. Hier - um zu zeigen, was das für eine Arbeit war - seht ihr meinen "Arbeitsablauf".


Und da wir gerade beim Thema "Ostern" sind, möchte ich euch auch noch sagen, dass wir ein wunderbares Osterwochenende hatten. Sven war endlich mal drei Tage zu Hause, wir haben viel gearbeitet, aber auch viel Zeit gemeinsam verbracht. Wir konnten uns auch beide über Geschenke vom Osterhasi freuen. Gesucht haben wir alle fünf...nur meines war sehr leicht versteckt, weil ich im Ostereier finden nicht so gut bin...der Osterhase hat das berücksichtigt und darum war ich super schnell fertig. ;) Hier die Beweisbilder:


Eine letzte Neuigkeit gilt es meinerseits zu erzählen. Liebe Österreicher und -innen: ich habe ein französisches Frankreichkonto...und jetzt kommt das Spannende: ich kann mit SCHECK bezahlen. Warum das soooooo toll ist? (und ja, es ist SOOOOO TOLL!!!) Ich bin unheimlich fasziniert von der Scheck-Idee. Ich habe hier ein Blatt Papier - es ist Papier - und nur durch meine Unterschrift mache ich es zu Geld. Ich kann Geld machen, ganz allein...selbst. Meine Unterschrift macht Papier zu einem Zahlungsmittel. Ich bin fasziniert. Vielleicht kommt das auch daher, dass ich von Frau Lex (meiner Rechnungswesen Professorin) immer gelernt habe, dass wir "Scheck nicht lernen müssen, weil das gibt es nicht mehr"...anyhow...ich bin entzückt und lasse euch später wissen, wie sich meine Entzückung mit dem tatsächlichen Ausfüllen an der Kasse verhält (wenn ich wirklich schreiben muss und die ganze Schlange von Leuten hinter mir aufhalte)... .

Und zu guter Letzt: Sven und ich waren am vergangenen Wochenende in Paris. Mehr davon erfahrt ihr in der nächsten Woche. :)

Alles Liebe,

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